25.04.2026

Unglückliche Niederlage der A-/B-Juniorinnen im Spitzenspiel

Gegen die als SV Hastenbeck startenden Coppenbrügger Mädels belohnte sich die SSV Förste nach einer starken 2.Halbzeit nicht mit Toren, so dass man am Ende äußerst unglücklich mit 0:1 verlor.

In der 1.Halbzeit war unser Team nicht so wach und präsent in den Zweikämpfen, wie wir das gewohnt sind. Die Coppenbrüggerinnen waren präsenter und störten unseren Spielaufbau gut. Es unterliefen uns dann zu viele Abspielfehler und unser Spiel war zu rechtslastig. Dennoch wurde es selten wirklich gefährlich vor unserem Tor. So blieb es im Grunde auf beiden Seiten eine eher chancenarme Halbzeit mit leichten Vorteilen für den SV Hastenbeck. Dass in der 33.Minute dann doch ein Gegentor fiel, war in der Entstehung bezeichnenderweise sehr unglücklich. Nach einem Pressschlag wird Johanna im eigenen Strafraum von ihrer Gegenspielerin mit dem Fuß am Knie getroffen und bleibt liegen, der Pfiff des Unparteiischen bleibt aus, der Ball flippert in der Folge durch den 16er und landet dann vor Milas Füßen, die aus kurzer Distanz flach trifft und Leonie keine Chance lässt. Zur Wahrheit gehört, dass wir den Ball in dieser Szene mehrfach hätten klären können. Nach der Pause steigerte sich unser Team in allen Mannschaftsteilen und zeigte eine tolle Einstellung, die mit mindestens einem Tor hätte belohnt werden müssen. Der Druck auf das Tor des Gegners wurde immer größer. In der 50.Minute mussten wir bei einem Konter noch einmal eine Schrecksekunde überstehen, als Leonie uns mit einer guten Parade im Spiel hielt. In der Folge gab es dann für den Gegner aber kaum noch Entlastung und die Förster Mädels hatten klar das Heft des Geschehens in der Hand. Die klarste Möglichkeit vergab Arju, als sie von Ella super in Szene gesetzt wurde und aus 6 Metern freistehend Centimeter am Tor vorbei schoss. Zwei Freistöße von Johanna wurden von der Torhüterin gerade noch so über die Latte gelenkt und auch weitere Chancen gingen knapp daneben oder wurden von der Torhüterin gehalten. Auch die Außenverteidigerinnen Hannah und Luzie schalteten sich in der Schlussphase immer wieder mit in die Angriffe ein, aber der Ball wollte trotz des Förster Dauerdrucks einfach nicht über die Linie gehen. So etwas gibt es im Fußball und auch wenn man sich selbst um den verdienten Lohn gebracht hat, zeigte sich das Team als fairer Verlierer. Gratulation an das Coppenbrügger Team um Trainer Marc Chapman, das sich die Meisterschaft nun nur noch selbst nehmen kann. Dennoch sind auch wir ob der insbesondere in der zweiten Halbzeit starken Leistung unseres Teams sehr stolz auf unsere Mädels! (mlr)